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Neuenburg ...
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Schon vor Jahrhunderten haben die
Oldenburger Herrscherhäuser den Reiz der
"Friesischen Wehde" erkannt und sich in Neuenburg eine erste
Sommerresidenz eingerichtet. Im Laufe der Jahrhunderte entstand daraus
das heutige Neuenburger Schloß.
Neuenburg war zudem Vorposten zu den feindlich gesinnten Ostfriesen, die immer wieder Raubzüge in das Oldenburger Gebiet unternahmen. Vom 30-jährigen Krieg blieb Neuenburg durch das geschickte Taktieren des Oldenburger Grafen Anton Günther weitestgehend verschont und konnte sich ungehindert entwickeln. |
| Heute ist Neuenburg Teil der Gemeinde Zetel und seit den sechziger Jahren "staatlich anerkannter Erholungsort". Umgeben von großen Laub- und Nadelwäldern profitiert Neuenburg zudem von den klimatischen Vorteilen der nahen Nordsee. Besonders der "Neuenburger Urwald" mit seinen weitläufigen Wanderwegen lädt zu jeder Jahreszeit zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Dieses einmalige Biotop gibt dem Wanderer die Gelegenheit, Natur im Ur-Zustand zu beobachten, da forstwirtschaftliche Maßnahmen nur in bestimmten Bereichen oder zur Erhaltung der Urwüchsigkeit zugelassen sind. |
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Die dörfliche Gemeinschaft wurde in Neuenburg schon immer gepflegt. Viele Vereine beleben während des ganzen Jahres das kulturelle Umfeld. Weit über die Grenzen Frieslands bekannt ist die "Niederdeutsche Bühne" und ihr jährlich wechselndes Programm mit Stücken in niederdeutscher Mundart. Alle drei Jahre findet im Sommer der "Historische Markt" statt, an dem alle Vereine aktiv beteiligt sind. Aus nah und fern kommen am zweiten Adventswochenende die Gäste des idyllischen Weihnachtsmarktes, der alljährlich im Hofbereich der "Rauchkate" stattfindet. |
| Neuenburg ist auch bekannt
als Dorf der Künstler und Gestalter. Ob es sich um die Gestaltung
von Glas, Holz oder Ton handelt: alle Stilrichtungen sind hier zu finden.
Im Neuenburger Bahnhof finden ständig wechselnde Ausstellungen in verschiedensten Künsten statt. Ausserdem lädt die rustikal eingerichtete Gaststätte im Neuenburger Bahnhof zum gemütlichen Beisammensein ein. |
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Die Rutteler Mühle,
ein zweistöckiger Galerie-Holländer, wurde in der Mitte des 19.
Jahrhunderts erbaut. Sie ist eine der wenigen noch voll bewirtschafteten
Windmühlen Deutschlands. Hier kann man noch zusehen, wie aus Getreide
Mehl gemahlen wird. Ausserdem werden im angegliederten Sägewerk aus
Bäumen Bretter gesägt.
Der Senior-Müller W. Egenhoff ist weit über die Grenzen Frieslands als Maler von Porträts und Landschaftsansichten bekannt. Im Mühlen-Café ist ständig eine Auswahl seiner Werke zu besichtigen (und auch zu erwerben). |
| Dreibirken |
... und Umzu
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